Aus dem Fotoalbum

Faulenberg Kaserne

1949: Erste Unterkunft der Faulenberg Kaserne

Lehrsaal

1949: Lehrsaal

Planspiel

1949:Taktische Ausbildung am Planspiel

lf15

1952 - 1954: Standortschulung mit einem LF 15

Neues Schulgebäude

1954: Neues Schulgebäude in der Weißenburgstraße

Leistungspruefung

1959: Mit Einführung der Leistungsprüfung werden erstmals Schiedsrichter-Lehrgänge durchgeführt

Geschichte der Schule

Wie alles begann...Bauliche EntwicklungSchulische Entwicklung

Wie alles begann...

1948

Wie in vielen Bereichen, fand auch bei der Feuerwehr in den Nachkriegsjahren ein großer personeller und materieller Umbruch statt.

Für die Feuerwehrausbildung stand seit 1937 für ganz Bayern lediglich die Landesfeuerwehrschule in Regensburg zur Verfügung.

Um zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten für die unterfränkischen Feuerwehren zu schaffen, ergriffen die Feuerwehrführungskräfte des Regierungsbezirks Unterfranken die Initiative zur Errichtung einer Feuerwehrschule in Unterfranken.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern stimmte zum Jahresende 1948 einem vorerst probeweisen, auf ein halbes Jahr beschränkten Betrieb der unterfränkischen Feuerwehrschule zu.

1949

Der Firechief der US-Feuerwehreinrichtungen in Würzburg stimmte zu, die notwendigen Räume in der Würzburger Faulenbergkaserne kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Am 5. September 1949 fand die Eröffnungsfeier statt. Direkt anschließend wurde in den umgebauten Räumen auf dem Gelände der Faulenbergkaserne der Lehrbetrieb aufgenommen.

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Bauliche Entwicklung

1949

Von den US-Feuerwehreinrichtungen in Würzburg wurden der Feuerwehrschule Teilgebäude und Übungsgelände in der Faulenberg-Kaserne zur Verfügung gestellt.

Nach Umbau und Renovierung wurde der Lehrbetrieb am 5. September 1949 aufgenommen.

1952

Kündigung der Mietverträge durch die US-Army. Suche nach einem neuen Schulgelände und Planung eines neuen Schulgebäudes.

Nach Verhandlungen der Feuerwehrverantwortlichen mit der Stadt Würzburg, wurde ein Gelände im Stadtteil Zellerau erworben. Hier sollte nun schnellstmöglichst eine neue Feuerwehrschule erbaut werden.

1952 bis 1954

Während der Bauphase wurden die Feuerwehren durch Standortschulungen unterrichtet. Hierzu wurde eigens ein LF15 beschafft.

Im Jahre 1954 konnte das neue Schulgebäude in Würzburg bezogen werden. Gleichzeit mit der Eröffnung erhielt die Schule endgültig ihre Anerkennung als zweite Feuerwehrschule Bayerns und durfte sich ab diesem Zeitpunkt “Staatliche Feuerwehrschule Würzburg” nennen.

1959 bis 1962

Schrittweise Erweiterung des Schulgebäudes. Es entstehen neue Fahrzeughallen mit darüberliegenden Schlafräumen, eine Übungshalle, ein Schlauchtrockenturm und eine Schlauchpflegestelle.

1965

Erstellung eines Personalgebäudes und Erwerb eines Grundstückes in der Mainaustraße

1977

Verbindung des Schulgebäudes mit dem Personalgebäude und Aufstockung des Personalgebäudes; dadurch einstanden zusätzlich ein Speisesaal, ein Lesezimmer, ein Lehrsaal, Erweiterung der Kantine, eine Hausmeisterwohnung, ein Lehrerzimmer und Lehrerbüros.

1989

Fertigstellung des Erweiterungsbaues in der Mainaustraße mit Atemschutzübungsanlage, Atemschutzwerkstatt, Fahrzeughallen und zusätzlichen Lehrsälen

1996

Umbau der Kasernengebäude (ehemalige Hindenburg-Kaserne), es entstehen ein Wohnheim mit Einzel- und Doppelzimmern, eine Übungshalle und weitere Fahrzeughallen

2000

Fertigstellung und Inbetriebnahme des ersten Brandübungshauses in Bayern; Spatenstich zum Bau eines Wirtschaftsgebäudes

2001

Baubeginn des Wirtschaftsgebäudes

2004

Fertigstellung und Inbetriebnahme des Wirtschaftsgebäudes mit neuer Küche, Speisesaal, Kantine, großem Lehrsaal, Gruppenräumen und Außenanlage.

Wie alles begann...Bauliche EntwicklungSchulische Entwicklung

Schulische Entwicklung

1949

Die Einweihungsfeier für unterfränkische Feuerwehrschule fand am 5. September statt. Direkt im Anschluss wurde der Lehrbetrieb aufgenommen.

Es wurden zwei Lehrgangsarten durchgeführt: Lehrgang "Maschinist” und Lehrgang "Löschmeister”

Die Feuerwehrmänner wurden von zwei hauptamtlichen und mehren Lehrkräften aus den Reihen der unterfränkischen Feuerwehren ausgebildet. Ein Lehrgang dauerte in dieser Zeit von Montag 14.00 Uhr bis Samstag 12.00 Uhr. Der Unterricht begann, außer am Montag um 8.00 Uhr und endete im Regelfall um 22.00 Uhr. In den ersten sieben Monaten konnten 759 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet werden.

1952 bis 1954

Nachdem die amerikanischen Streitkräfte den Mietvertrag für die Räume in der Faulenberg Kaserne gekündigt haben, wird der Lehrbetrieb bis zur Erstellung eines neuen Schulgebäudes durch Standortschulungen aufrecht erhalten. Die Standortschulungen wurden von zwei hauptamtlichen Lehrkräften durchgeführt.

1954 bis 1962

Nach Fertigstellung des neuen Schulgebäudes wurde der stationäre Lehrbetrieb an der Schule wieder aufgenommen. Es wurden weiterhin zwei Lehrgangsarten (Löschmeister- und Maschinsten-Lehrgang) angeboten. Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs erhielt die unterfränkische Feuerwehrschule vom Bayerischen Staatsministerium des Innern ihre Anerkennung als zweite bayerische Feuerwehrschule und damit verbunden, einen fest zugeteilten Einzugsbereich. Die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg konnte von da an von den Feuerwehrleuten aus den Regierungsbezirken Unter-, Mittel- und Oberfranken, sowie aus den Stadt- bzw. Landkreisen Dillingen, Donauwörth, Günzburg, Illertissen, Neu-Ulm, Nördlingen und Wertingen besucht werden. Zu dieser Zeit besuchten im Durchschnitt 1.400 bis 1.800 Teilnehmer pro Jahr die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg. Das Lehrpersonal wurde von zwei auf acht hauptamtliche Lehrkräfte aufgestockt.

1956

Der Technische Prüfdienst (Funktionsprüfung der Löschgeräte) wird nach Festlegung des Innenministeriums aus Kostengründen nicht mehr vom Technischen Überwachungsverein (TÜV), sondern von den Lehrkräften der Feuerwehrschulen durchgeführt.

1959

Einführung der Leistungsprüfung für die Feuerwehren Bayerns. Die Feuerwehrschulen übernahmen die Ausbildung der Schiedsrichter. Dadurch wurden erstmals drei Lehrgangsarten angeboten.

1963

Beginn der Ausbildung von “Atemschutzgeräteträgern”

1963

Erster Jugendwart-Lehrgang

1972

Zusätzliche neue Lehrgangsarten: LS-Gruppen- und Staffelführer, LS-Fortbildung für Fernmeldezugführer, Ölschadenbekämpfung, Mittelstufe (heute Zugführer), Gerätewart, Atemschutzgerätewart, Funksachbearbeiter. Das Lehrgangsangebot steigt auf 12 Lehrgangsarten.

1972 bis 1996

Das Lehrgangsangebot wird auf 31 Lehrgangsarten erhöht. Speziallehrgänge wie z. B. Vorbeugender Brandschutz, Luftbeobachter, Bootsführer, Drehleiter-Maschinist, Gefährliche Stoffe usw. werden eingeführt. Es werden ca. 2.700 Lehrgangsteilnehmer im Jahr ausgebildet, das Lehrpersonal wird auf 18 Lehrkräfte aufgestockt.

1998

Der 100.000. Lehrgangsteilnehmer seit Eröffung besucht die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg.

2000

Einführung des Lehrgangs “Verhaltenstraining im Brandhaus”

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