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08.10.2020 Kategorie: Lehrgänge

40 Jahre Flughelferausbildung an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg

Unter Einhaltung der Hygieneregeln und somit mit reduzierter Teilnehmerzahl wurden auch in diesem Jahr bayerische Flughelfer und Luftbeobachter ausgebildet.

Nach der Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen 1976 wurden im Bereich des Katastrophenschutzes in Bayern Konzepte erarbeitet. Der Freistaat Bayern beschaffte 21 Löschwasseraußenlastbehälter und die Feuerwehrschule Würzburg wurde mit der Ausbildung der Bedienmannschaft und der Überprüfung der Ausrüstung beauftragt.

Durch die zwei bereits vorhandenen Löschwasseraußenlastbehälter am Standort der Feuerwehr Partenkirchen standen 23 einsatzbereite Löschwasseraußenlastbehälter an 13 Standorten in Bayern bereit.

Vom 21. März bis zum 02. April fand an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg der erste Lehrgang statt.

Heute sind in Bayern 17 Standorte und die US Feuerwehr Grafenwöhr in das Flughelfersystem eingebunden. Es stehen 45 Löschwasseraußenlastbehälter einsatzbereit zur Verfügung. Weiterhin sind alle Standorte mit einer Kommunikationsausrüstung, Persönlicher Schutzausrüstung sowie Transportboxen und Longlines ausgestattet. Die Ausrüstung ist entweder in einem Anhänger oder in einem Abrollbehälter verlastet.

Im Bereich der Ausbildung wird der Grundlehrgang, ein Führungslehrgang, eine Fortbildung für die Leiter der Flughelfergruppen sowie eine Jahresunterweisung Winschen angeboten.

In Bayern stehen heute mehr als 250 einsatzbereite Flughelfer für Einsätze mit Hubschraubern zur Verfügung.

Um das Flughelfersystem im Jubiläumsjahr auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen und um die Fähigkeiten der bayerischen Flughelfer vorzustellen wurde ein Imagefilm gedreht.

 

Hier auch noch ein kleines Schmankerl - zum 1. Hubschrauberaußenlastlöschwasserbehälter in Bayern von EKBR Martin Eitzenberger.

Und hier finden Sie eine Sonderausgabe der Brandwacht zum Thema Einsatz von Luftfahrzeugen im Brand- und Katastrophenschutz.