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12.10.2015 Kategorie: Allgemein

EBOLA Pilotlehrgang

am 05. und 06. Oktober 2015 an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg

Auch wenn das Thema „EBOLA“ inzwischen aus den Medien verschwunden ist, besteht in hochansteckende Krankheiten in weiten Teilen der Welt weiterhin eine Gefahr für die Bevölkerung.

Vor diesem Hintergrund fand auf Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein zweitägiger Pilotlehrgang „Early Response and Predeployment Training“ in Würzburg statt. Organisiert wurde das Seminar vom Missionsärztlichen Institut Würzburg.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Ministerialrat Hans- Peter Baur (BMZ), Frau Dr. Baumgarten (GIZ) und Herrn Prof. Dr. August Stich (Missio-Klinik) eröffnet.

Das Anliegen der GIZ ist es, Gesundheitsdienste in Afrika zu stärken. Ein vielseitiger Ansatz ist nötig, um in Zukunft besser auf Ausbrüche, wie z.B. Ebola, vorbereitet zu sein. Der Pilotlehrgang ist ein Auftakt zu weiteren Schulungen, die in Zukunft notwendig sein werden.

Ausbilder des Missionsärztlichen Instituts Würzburg, der Ärzte ohne Grenzen und des Robert-Koch-Instituts schulten am 05. und 06. Oktober 2015 an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg die Mitarbeiter der GIZ in Aufbau und Betrieb von Behandlungszentren, im Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung und in Strategien, um bei Ausbrüchen von Epidemien schneller zu reagieren.

Neben dem Anlegen der PSA war insbesondere die Dekontamination/Desinfektion beim Ablegen der Schutzausrüstung ein Schwerpunkt des praktischen Trainings. Im Gegensatz zum Feuerwehreinsatz steht keine Dekon-Staffel zur Verfügung, so dass die Behandlungsteams erlernen müssen, sich selbst auszukleiden.