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14.12.2016

Neue Atemschutz-Übungsstrecke eingeweiht

Am 13. Dezember konnte die neue Atemschutz-Übungsanlage der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg ihrer Bestimmung übergeben werden.

Die aus dem Jahr 1989 stammende Atemschutz-Übungsstrecke der Feuerwehrschule Würzburg wurde in den vergangenen zwölf Monaten mit einem Kostenaufwand von ca. 200.000 Euro erneuert.

Neben der Ausbildung in verschiedenen Speziallehrgängen im Tagesbetrieb der Schule wird die Übungsstrecke abends auch durch die Atemschutzgeräteträger aller Freiwilligen Feuerwehren der Landkreise Würzburg und Kitzingen genutzt.

Sie ist damit ein gelungenes Beispiel für die Kooperation staatlicher Stellen mit ehrenamtlichen Einrichtungen. Ca. 1.500 Feuerwehrangehörige absolvieren an der Feuerwehrschule ihre jährlich vorgeschriebene Einsatzübung.

Durchgeführt wurde die
Einweihung von
Schulleiter Dr. Roland Demke, Landrätin Tamara Bischof, Landrat Eberhardt Nuß sowie den Kreisbrandräten des Landkreises Würzburg, KBR Michael Reitzenstein und des Landkreis Kitzingen, KBR Roland Eckert.    


Bild 1 (von links): Schulleiter Dr. Roland Demke, Landrätin Tamara Bischof, KBR Roland Eckert, Landrat Eberhard Nuß und KBR Michael Reitzenstein

Bericht in der Frankenschau des Bayerischen Rundfunks <hier klicken>

Bericht bei TV-Touring Würzburg <hier klicken>

In einer kleinen Übung wurden auch die Möglichkeiten der neuen Trainingsanlage gezeigt.

Hintergrundinfo:

Die Hauptgefahr bei Brandeinsätzen sind die Gase im Brandrauch, insbesondere das giftige Kohlenmonoxid CO. Bereits wenige Atemzüge können tödlich sein. Feuerwehrleute müssen sich daher mit Atemschutzgeräten schützen, damit sie in dieser gefährlichen Atmosphäre sicher arbeiten können. Die realitätsnahe Ausbildung hierfür erfolgt in speziell gestalteten Atemschutz-Übungsstrecken. Hier können unter hoher körperlicher Belastung in verrauchter Umgebung Einsatzaufgaben trainiert werden. Gemäß den Feuerwehr-Dienstvorschriften müssen Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr neben der erstmaligen Ausbildung jährlich mindestens eine Einsatzübung auf einer Atemschutz-Übungsstrecke absolvieren