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04.06.2018

Panne auf der Klassenfahrt – Würzburger Feuerwehrschule bringt Schüler aus dem Gefahrenbereich

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden die Lehrkräfte der Feuerwehrschule zu einem besonderen Einsatz alarmiert. Angefordert wurde der schuleigene Omnibus, um 66 Schüler einer Schulklasse, die auf der Autobahn gestrandet waren, in Sicherheit zu bringen.

Gegen 02:45 Uhr ging die Pannenmeldung eines Reisebusses, welcher auf der A3 bei Wertheim strandete, bei der Polizei ein. Die Schüler im Alter von 13 Jahren aus dem Landkreis Cham waren auf der Rückfahrt von einer Klassenfahrt nach England, als deren Bus mit einem Kupplungsschaden auf dem Standstreifen der Autobahn liegen blieb. Schnell war klar, dass die Reparatur nicht zeitnah stattfinden konnte. Auch der vom Reiseunternehmen organisierte Ersatzbus sollte erst mehrere Stunden später eintreffen.

Daher alarmierte uns die Integrierte Leitstelle Würzburg mit der Bitte, einen Omnibus samt Fahrer für die Schulklasse bereitzustellen. Bereits 30 Minuten nach Alarmierung wurden die Schüler durch eine Lehrkraft der Staatlichen Feuerwehrschule auf der Autobahn abgeholt und zu einem nahegelegenen Autohof gebracht. Hier konnten sie in Ruhe und vor allem außerhalb des Gefahrenbereiches der Autobahn auf die Weiterfahrt mit ihrem Ersatzbus warten.