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26.07.2013 Kategorie: Allgemein , Erweiterung Feuerwehrschule
Von: rz

Spatenstich für den Neubau einer Übungshalle

Auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg entsteht eine mit modernster Simulationstechnik ausgestattete Feuerwehr-Übungshalle, in der künftig auf einer Nutzfläche von ca. 5.500 m² wetterunabhängig und realitätsnah Feuerwehreinsätze geübt werden können.

Am 25. Juli 2013 fand auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg der Spatenstich für den Neubau einer Feuerwehr-Übungshalle in Verbindung mit einer neuen Fahrzeughalle und einer Energiezentrale statt. Bei dieser Baumaßnahme handelt es sich um eine groß angelegte Erweiterung der Feuerwehrschule Würzburg durch das Bayerische Staatsministerium des Innern mit einer Bausumme von rund 29 Millionen Euro. Die Übungshalle mit ihrer Grundfläche von 70 m x 40 m und einer Höhe von bis zu 30 m bietet künftig vielfältigste Möglichkeiten der praktischen Ausbildung für die Feuerwehren Bayerns. Vom Einfamilienhaus bis zum Hochhaus und einer Spedition mit Gleisanschluss werden beinahe alle Gebäudetypen in der Halle dargestellt, auf die eine Feuerwehr bei Einsätzen im täglichen Leben stoßen kann. Fahrzeug- und Geräteschulungen sind genauso möglich, wie umfangreiche und realitätsnahe Löschübungen mit dem Einsatz mehrerer Drehleitern, Übungen zur Abwehr von Gefahren durch ABC-Stoffe oder Übungen der Technischen Hilfeleistung – und das alles völlig witterungsunabhängig. Die Fertigstellung ist bis Ende 2015 vorgesehen.

Durchgeführt wurde der Spatenstich in Anwesenheit von Staatssekretär Gerhard Eck, dem Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Georg Rosenthal, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, der Stv. Landrätin Elisabeth Schäfer, den Bundestagsabgeordneten Paul Lehrrieder und Joachim Spatz, den Landtagsabgeordneten Günther Felbinger, Volkmar Halbleib, Oliver Jörg, Karsten Klein, Manfred Ländner, Peter Winter, dem Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbands Bayern Alfons Weinzierl, Schulleiter Dr. Roland Demke und zahlreichen weiteren Gästen aus den Reihen der Politik, der Behörden und der Feuerwehren und Hilfsorganisationen.


Auf ca. 5.500 m² (NF) können zukünftig wetterunabhängig und realitätsnah Feuerwehreinsätze geübt werden. Neben einer Spedition mit Gleisanschluss, einem Einfamilien- und einem Mehrfamilienhaus sind auch ein neungeschossiges Hochhaus und ein Gebäude besonderer Art und Nutzung geplant. In diesem wird zu Übungszwecken je ein Geschoss mit Büro-, Labor-, Krankenhaus- und Hotelnutzung realisiert. Fahrschule, Gastronomie- und Ladenfläche, sowie eine Tiefgarage komplettieren das Raumprogramm.

Das Übungsgebäude durchdringt die östliche Hallenfassade und kann so auch von außen beübt werden. Eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach und eine Regenwasserzisterne zur Deckung des Löschwasserbedarfs sichern den nachhaltigen Betrieb der Übungsstätte.

Der Neubau der Übungshalle wird aufgrund der Topographie weithin sichtbar sein. Der Hauptbaukörper (77 x 40 x 21 m) nimmt die Firsthöhe der umgebenden Bebauung auf, während das 31 m hohe, schlanke Hochhaus (15 x 40 m) bewusst in der Sichtachse der Weißenburgstraße steht. Zugleich wird das Hochhaus deutlich aus dem Hallenbaukörper herausgeschoben, sodass ein Ensemble aus zwei sich durchdringenden Elementen gebildet wird.